Darmstadt, den 23. April 2019

Sehr geehrte Damen und Herren von der Presse,

auch ohne Waldkunstpfad bietet der Verein für Internationale Waldkunst ein spannendes Jahresprogramm – Zentrales Kunstevent ist das Global Nomadic Art Project GNAP mit deutschen und internationalen Künstlern – Jubiläumsveranstaltung gemeinsam mit der Darmstädter Sezession

Sein zehnjähriges Bestehen feiert in diesem Jahr das Internationale Waldkunstzentrum (IWZ) in der Ludwigshöhstraße 137. Ebenso lange ist das IWZ Heimat des Verein für Internationale Waldkunst e. V., dessen Kuratorin Ute Ritschel für ein vielgestaltiges und spannungsreiches Vereinsleben sorgt. Vom IWZ gehen alle Aktivitäten aus. Hier wird geplant und organisiert. In der kleinen Galerie finden Ausstellungen statt, im Gelände können Skulpturen und Installationen bewundert werden. Mitarbeiter, Mitglieder, Künstler und Gäste halten sich in dem weitläufigen, naturnahen Gelände gleichermaßen gerne auf. Bei schönem Wetter wird der Garten für so manchen mitten im Alltag mit seinen Pflichten und Herausforderungen zur Insel der Erholung. Eine Tasse Kaffee und ein kleiner Plausch – das geht hier immer.

Zum runden Geburtstag ist es also einmal an der Zeit, den Verein nicht über sein Hauptprojekt, die Biennale Internationaler Waldkunstpfad zu definieren (ist erst 2020 wieder dran), sondern die Keimzelle all seiner Aktivitäten zu würdigen. Dies tut der Verein mit gewohnt prall gefülltem Jahresprogramm und einer Jubiläumsfeier im Oktober. Doch der Reihe nach.

Am Maifeiertag geht’s los

Gestartet wird am 1. Mai (Maifeiertag). Saisoneröffnung im Gelände des Internationalen Waldkunstpfades am Böllenfalltor. Frühlingserwachen nennt das der Verein und bietet am Nachmittag (14 und 15 Uhr zwei Kurzführungen zum Preis von 5 Euro an. Interessierte treffen sich am Infostand hinter dem Waldparkplatz. Dort gibt es auch Kaffee, Kuchen und Programm für die Kinder.

Bereits am Vormittag des Maifeiertages wird ab 11 Uhr ein zweieinhalbstündiger Rundgang zum Thema Künstlerinnen auf dem Waldkunstpfad angeboten, der vom Club Soroptimist Darmstadt unterstützt wird. In Begleitung der drei Waldkunstpfad-Teilnehmerinnen Waltraud Munz, Bianca Bischer und Stefanie Welk liegt der Fokus auf den Exponaten weiblicher Künstler. Die Führung endet mit einem spritzigen Umtrunk und einer kleinen Leckerei aus der Kreativküche von Waldkunst-Mitarbeiter Matthias Lothhammer. Mit 10 Euro ist man dabei, vorherige Anmeldung im Waldkunstzentrum vorausgesetzt (Telefon 789 95 37 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Flohmarkt und Tag der offenen Tür

Ein Paradies für Schnäppchenjäger: Vom 24. bis 26. Mai verwandelt sich das IWZ-Gelände wie jedes Jahr um diese Zeit in einen weitläufigen Flohmarkt. In mehreren Pavillons und unter freiem Himmel kann käuflich erworben werden, was andere Menschen daheim aussortiert haben: Kleidung, Bücher, Spielsachen, Porzellan und vieles mehr. Der Flohmarkt ist am Freitag von 16 bis 20 Uhr, am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Samstag wird beim Tag der offenen Tür zusätzlich Programm geboten: Um 12 und 15 Uhr starten Führungen über das Gelände, Gartencafé und Pflanzenmarkt haben geöffnet, und es gibt Spaß für die Kleinen. Wer noch etwas zum Flohmarkt beisteuern möchte, kann gut erhaltene Dinge zu folgenden Zeiten abgeben: Montag bis Freitag von 9 bis 15 und Freitag von 9 bis 14 Uhr, außerdem an den Samstagen 27. April und 11. Mai von 10 bis 13 Uhr.

Zum Jubiläum: Waldkunst trifft Sezession

10 Jahre IWZ, 100 Jahre Sezession – zwei Darmstädter Institutionen beschließen, die Jubiläen mit einem Gemeinschaftsprojekt zu feiern. Die Ausstellung Waldkunst trifft Sezession wird am 18. Juni (Dienstag) um 18 Uhr in der Galerie des Waldkunstzentrums eröffnet. Zur Einführung sprechen Horst Dieter Bürkle für die Sezession und Ute Ritschel fürs IWZ. Im Anschluss sind Performances und Geländeführungen geplant. Nach der Vernissage kann die Ausstellung bis 12. Juli Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 und Freitag von 9 bis 14 Uhr besichtigt werden.

Kunst und Küche – Italien grüßt

Zum KunstTREFFpunkt hat Kuratorin Ute Ritschel dieses Jahr die Textilkünstlerin Elena Redaelli und die Köchin Sara Carenzi eingeladen. Elena Redaelli wohnt vom 1. bis 21. Juli als artist in residence auf dem IWZ-Gelände. An drei Tagen wollen die beiden Italienerinnen mit Performancers ihr Publikum unterhalten und vielleicht auch zum Nachdenken anregen. Care, Preserve, Connect lautet der Titel ihrer Darbietungen. Die genauen Termine stehen noch nicht fest.

Spontankunst unter freiem Himmel

Global Nomadic Art – man könnte es kurz mit Nomadenkunst übersetzen und wäre ohne weitere Erklärung auch nicht schlauer. Was ist das? Es ist ein Projekt, das wie wohl keine andere Kunstform von der Spontaneität der Künstler lebt. Konkret sieht das so aus: Vom 28. August bis 4. September weilen bis zu zwei Dutzend von Ute Ritschel eingeladene Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und anderen Teilen der Welt in Darmstadt, wo sie im Naturfreundehaus in Eberstadt und auf dem IWZ-Gelände untergebracht sind. Tagsüber schwärmen sie aus in die Umgebung – jeden Tag steht eine andere Location auf dem Programm, mal an der Bergstraße, mal im Odenwald, auch die Grube Messel ist dabei. Dort verbringen die Künstler ihren Tag, indem sie sich auf die Umgebung einlassen und ihre Kreativität zur Entfaltung bringen. Das sind Momente tiefer Innerlichkeit, in denen die Künstler ganz mit sich selbst beschäftigt sind, weiß Ute Ritschel aus der Vergangenheit. Es werde auch kaum geredet. Die entstehenden Kunstwerke sind oft nicht transportabel und bleiben in der Regel zurück. Die Erinnerung daran halten Fotos wach, die am Ende des Künstlersymposiums in der Galerie des Waldkunstzentrums gezeigt werden. Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 7. September, um 15 Uhr. Bis 4. Oktober kann sie Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 und Freitag von 9 bis 14 Uhr besucht werden. Das Künstlersymposium unter dem Thema Nature Art Fieldworks ist das zentrale Kunstevent des Waldkunstvereins in diesem Jahr. Unterstützt wird es unter anderem vom Zentrum für Kunst und Natur e. V., der Vereinigung Yatoo International, Süd Korea, dem UNESCO-Geopark Bergstraße-Odenwald und der Schader-Stiftung.

Bäume pflanzen

An einem noch näher zu bestimmenden Samstag im Oktober endet die Waldkunst-Saison mit einer Baumpflanzaktion. Bereits zum siebten Mal greifen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Forstrevier am Böllenfalltor (Coopertraße/Ecke Heidelberger Straße vor der Cambrai Fritsch Kaserne) zum Spaten. Der Einsatz von 10 Euro kommt dem Waldkunstpfad zugute.

Aktionen für Kinder

Die pädagogische Arbeit liegt dem Verein und Ute Ritschel besonders am Herzen. So früh und lebendig wie möglich möchte sie Kinder und Jugendliche für die Natur sensibilisieren. Sponsorengelder erlauben es nun, den bislang bedarfsweise eingesetzten Bauwagen am Essplatz hinter dem Infostand zum Kinderbauwagen auszubauen. Feste Sitze und Tische sollen die jederzeitige Nutzbarkeit ermöglichen. In diesem Sommer sollen dort öffentliche Workshops angeboten werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, von Waldpädagogen geleitete Workshops – zum Beispiel für Kindergeburtstage – individuell zu buchen. Aus der umfangreichen Themenliste kann sich jeder das Passende heraussuchen: Waldhäuschen bauen, Waldlabyrinthe, Mandalas aus Naturmaterialien, WaldDrucke, Alice im Wald-Wunderland, Lehmgesichter im Wald, Nature Writing. Der Preis beträgt 100 Euro für die Gruppe zuzüglich Materialkosten.

Workshops für Erwachsene

Auch wer bereits mitten im Leben steht, kann seine Kreativität unter Anleitung entfalten. Drei Themen werden angeboten, für die eine vorherige Anmeldung nötig ist: Die Künstlerin Waltraud Munz leitet den Kurs NatureArt, Ute Ritschel führt ein in ihr Steckenpferd EatArt, und Torsten Schäfer lädt in die Natur-Schreibwerkstatt ein. Weitere Informationen und Anmeldung per Telefon 789 95 37 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Öffentliche Führungen über den Waldkunstpfad

Gemeinsam mit Darmstadt Marketing bietet der Verein öffentliche Führungen über den Waldkunstpfad an, in dem derzeit 40 Kunstwerke vergangener Waldkunstpfade zu sehen sind. Die erste Führung fand bereits im März statt. Nun halten noch die Sonntage 12. Mai, 4. August und 29. September die Möglichkeit der Teilnahme an dem zweistündigen Rundgang bereit. Aus dem Rahmen fällt die Führung am 4. August unter dem Titel Bauwerke bei Waldkunst – sie ist Bestandteil der Route für Industriekultur. Für die genannten Führungen ist vorab eine Anmeldung bei Darmstadt Marketing nötig (rechtzeitige Information über die Medien).

Vermietung des Geländes und private Führungen

Für Kindergeburtstage, Klassenfeste und andere Feiern kann das Waldkunstgelände nach Absprache gemietet werden. Der Preis beträgt je nach Gruppengröße ab 60 Euro. Auch können individuelle Führungen durch den Waldkunstpfad vereinbart werden. Erwachsenengruppen zahlen 90, Kindergruppen 80 Euro, jeweils bis 30 Personen.

Spenden und Sponsoren

Zur Finanzierung der Kunstprojekte – speziell Internationaler Waldkunstpfad und Global Nomadic Art – ist der Verein auf Spendengelder und Sponsoren angewiesen. Auch die bei Vereinsaktivitäten wie Flohmarkt oder Kuchenverkauf erwirtschafteten Erlöse fließen ins Kulturbudget. Sponsoren und Spender sind jederzeit herzlich willkommen. Spendenkonto: Sparkasse Darmstadt, IBAN DE37 5085 0150 0003 0113 30. Weitere Informationen über den Waldkunstpfad sind im Internet unter www.waldkunst.com zu finden.

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Medienkontakt

Verein für Internationale Waldkunst e. V.
Ute Ritschel, Kuratorin
Internationales Waldkunst-Zentrum (IWZ)
Ludwigshöhstraße 137, 64285 Darmstadt
Tel. 06151 7899537 oder 714612
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web www.waldkunst.com

 

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