Ute Ritschel kuratiert in der Hauptstadt Abidjan die Biennale Green Arts – Finanzierung durch die GIZ und das Goetheinstitut

Darmstadt, 30. Januar 2020. Zehn Jahre hat es gedauert, dann durfte gefeiert werden. In Abidjan, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Elfenbeinküste (Côte d’Ivoire), wurde am 8. Dezember vergangenen Jahres ein Waldkunstpfad nach Darmstädter Vorbild eröffnet. Bei Ute Ritschel, zusammen mit dem afrikanischen Kulturmanager Osseynou Wade Kuratorin der Abidjan Green Arts, war die Freude groß.

Als Initiator und Organisator hatte der Landsmann James Koko Bi, selbst ein anerkannter Künstler, das Projekt vorangebracht. Er ist in der Darmstädter Waldkunstszene kein Unbekannter. 2008 wirkte er am Internationalen Waldkunstpfad mit, für den er das Holzobjekt Zeitzeugen (kreisrund auf dem Boden arrangierte Füße) schuf. Später kamen in Kooperation mit dem Unesco Global Geopark Bergstraße-Odenwald zwei BankArt-Objekte aus massivem Holz hinzu: der Stammtisch und die vor dem Waldkunstzentrum in der Ludwigshöhstraße 137 installierte Lesebank.

Im Forêt de Banco, einem mitten in der Stadt gelegenen Naturschutzgebiet, stellten Künstler aus fünf Ländern aus: Ri Eung Woo (Südkorea), Ernest Daetwyler (Kanada), Karin van der Molen (Niederlande), Elena Redaelli (Italien) und die in Deutschland lebende Künstlerin mit namibischen Wurzeln Imke Rust. Weil dem Naturschutz Rechnung getragen werden sollte, durften die Künstler weder Material noch Werkzeug mitbringen, alles musste sich vor Ort entwickeln. Ermöglicht wurde die Ausstellung durch Finanzmittel der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ in Kooperation mit dem Goetheinstitut.

In der Betreuung ausländischer Waldkunstpfade hat Ute Ritschel Erfahrung. Solche realisierte sie bereits im US-Staat Wisconsin (2007) sowie auf dem Boden der Volksrepublik China in Lushan (2010/2011) und Chengdu/Dujangyan (2015). Die chinesischen Austragungsorte gehören zum Unesco Welterbe; sie werden jährlich von drei bis vier Millionen Menschen besucht.

Medienkontakt

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Ute Ritschel, Kuratorin
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