Corona hat das Jahresprogramm des Vereins für internationale Waldkunst ordentlich gezaust, aber vieles geht nach Meinung des Veranstalters doch – Infos zum Internationalen Waldkunstpfad, Kunsttreffpunkt, Waldkunst-Picknick, Kinderbauwagen und manches mehr

Darmstadt, 13. Mai 2020. Ute Ritschel hat die Gabe, sich auf die Wechselfälle des Lebens flexibel einzustellen und bereits fertige Pläne ohne die geringste Einbuße an der stets vorhandenen guten Laune den neuen Gegebenheiten anzupassen. So lässt sich die Kuratorin des Internationalen Waldkunstpfades vom Coronavirus nicht unterkriegen, auch wenn das Ende Januar stolz der Öffentlichkeit präsentierte, mit zahlreichen Aktionen voll bepackte Jahresprogramm nicht komplett umgesetzt werden kann. Einiges geht aber doch, zeigt sich Ute Ritschel zuversichtlich und gibt Einblick in den coronabedingt ausgedünnten Waldkunst-Terminkalender 2020.

Ganz sicher hält sie am Termin für den Internationalen Waldkunstpfad im Forstrevier am Böllenfalltor fest. Zum 10. Mal wird sie Künstlerinnen und Künstler einladen, den 2,6 Kilometer langen Rundweg zwischen Goetheteich und Ludwigshöhe vom 17. August bis 4. Oktober erneut in ein Freilichtmuseum zu verwandeln. Freilich wird es voraussichtlich ein kleinerer Rahmen sein, den das Motto Kunst/Natur/Identität verbindet. Hohe Reisekosten für weit anreisende Künstler werden wir uns dieses Jahr nicht leisten können, bedauert die Kuratorin, der durch die Coronaeinschränkungen die gewohnten Einnahmen aus Verkaufserlösen weggebrochen sind. Nicht wegen Corona, sondern weil dort mehr Ruhe herrscht, wird die Eröffnung des Waldkunstpfades erstmals nicht auf der Ludwigshöhe, sondern auf dem Platz vor dem 2012 entstandenen Luftschloss der Künstlerin Anne Berlitt unweit des Infostandes stattfinden.

Dort steht auch der Kinderbauwagen, um den herum der Waldkunstverein dank großzügiger Sponsorenunterstützung kostenlose Workshops für Familien anbieten kann. Am 7. Juni geht es los, Verena Schneider zeigt, wie man hübsche Windspiele und Mobiles aus Naturmaterialien herstellt. An den folgenden Sonntagen bis zum 4. Oktober entstehen dann zwischen 14 und 17 Uhr Zauberbäume, Lehmgesichter, Flöße, Traumfänger und andere kreative Dinge. Mitmachen kann jeder, doch ist die Teilnehmerzahl aus aktuellem Anlass auf 15 Personen begrenzt, so dass die Abstandsregel eingehalten werden kann. Zudem wird das Tragen einer Maske empfohlen.

Kunst und Kulinarik verbindet Waldkunstmitarbeiter Matthias Lothammer, ein Multitalent mit Qualitäten als Gästeführer, Kochbuchautor, Sommelier und Feinkostexperte. Seine Waldkunst-Picknicks sind gefragt, und so darf man sich auf eine Fortsetzung am 25. Juni und 24. September jeweils ab 17 Uhr freuen. Für den etwa zweieinhalbstündigen Rundgang erhalten die Teilnehmenden ein Körbchen ausgehändigt voll mit Köstlichkeiten, die der passionierte Feinschmecker zumeist selbst zubereitet hat, darunter Geflügel-Satée-Spieße und raffinierte Salate im Glas. Das komplette Programm, das auch Vegetarier berücksichtigt, kostet 25 Euro, wer dabei sein möchte, meldet sich bis drei Tage vor der Veranstaltung verbindlich an.

Quasi als Vorläufer geht der Kunsttreffpunkt dem darauffolgenden Waldkunstpfad voran. Im Juni wird die Künstlerin Barbara Beisinghoff drei Wochen an ihrem Projekt Canopy arbeiten. Ein solches Zelt aus Kupfer mit durchlässigem Dach, das den Sternenhimmel abbildet, ist bereits im Waldkunstzentrum zu bewundern. Nach der coronabedingten Schließung sind dann Besucher wieder eingeladen und dürfen mithelfen.

Um diese Aktionen herum bleiben eine Reihe bewährter weiterer Waldkunstveranstaltungen im Programm, so die Internationale Waldkunst-Konferenz in Kooperation mit der Schader Stiftung am 14. August, die Mittwochsforen im Waldkunstzentrum am 29. Juli sowie 5. und 12. August und die für den Spätherbst geplante Baumpflanzaktion. Der im Mai ausgefallene Flohmarkt mit Tag der offenen Tür soll im Oktober nachgeholt werden. Führungen gibt es unter anderem mit den Gästeführern von Darmstadt Marketing am 27. August und 18. Oktober.

Zum Abschluss des Waldkunstjahres bindet sich Matthias Lothhammer dann noch einmal die Kochschürze um und verwöhnt sein Publikum am 27. Dezember sowohl mit rustikalen Köstlichkeiten wie auch mit allerhand süffigen Geschichten rund um die Exponate, die er für den dreistündigen Kunst+Kulinarik-Rundgang auswählen wird.

Bis zum ersten Event macht ein zehnminütiges Video von Hans-Peter Wollmann Appetit auf den Waldkunstpfad. Auf der Website des Waldkunstvereins www.waldkunst.com – Unterseite Internationales Waldkunstzentrum – und auf Youtube kann man Ute Ritschel bei ihrem knapp zehnminütigen Minirundgang virtuell begleiten. Besonders am Herzen liegt der Kuratorin derzeit der Nachbau des bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebten Wald-U-Bootes von Roger Rigorth aus dem Jahr 2004. Wegen Sicherheitsmängeln hatte das hölzerne, halb im Sand versteckte Schiff, auf dem man so herrlich herumklettern konnte, 2018 abgebaut werden müssen. Weil viele Waldgänger es vermissen, werden nun unter dem Motto Das Waldkunst U-Boot taucht wieder auf. Helfen Sie mit! Spenden für einen Nachbau gesammelt. Spendenkonto: Sparkasse Darmstadt, IBAN DE37 5085 0150 0003 0113 30, BIC HELADEF1DAS, Stichwort U-Boot.

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Ute Ritschel, Kuratorin
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